Kunst in Dorf und Landschaft

Der Springhornhof ist ein einzigartiger Ort für zeitgenössische Kunst inmitten der Lüneburger Heide, der auch überregional große Anerkennung findet. In den Stallungen des ehemaligen Bauernhofs stellen aktuelle internationale KünstlerInnen ihre Werke aus und entwickeln neue Projekte in Bezug zu Dorf, Natur und Landschaft.
Auf dem Heuboden finden Künstlergespräche, Kinderprogramme und Workshops statt. Im Garten zeigt der Bildhauer HAWOLI, der in der Remise lebt und arbeitet, seine Skulpturen. Der Hühnerstall dient als Gastatelier, der Treppenspeicher beherbergt das „Institut für Paläolithische Archäologie“ des Künstlers Mark Dion und in der Diele betreibt die Künstlerinnengruppe myvillages einen „Internationalen Dorfladen“.
Im Springhornhof bekommt auch man alle notwendigen Informationen, Lagepläne und Leihfahrräder, um sich auf den Weg in die Neuenkirchener „Kunstlandschaft“ zu machen. Eingebettet in  Felder, Wälder und Wiesen rund um das Dorf kann man entlang eines Fuß- und Fahrradrundwegs mehr als vierzig eindrucksvolle Landschaftskunstwerke internationaler KünstlerInnen wie Tony Cragg, Timm Ulrichs, Mark Dion, Christiane Möbus, Mutter/Genth oder Elmgreen & Dragset erkunden. 

Drinnen haben wir Winterpause!!!
Draussen sind die Landschaftskunstwerke und der Ateliergarten jederzeit frei zugänglich.
Lagepläne findet man in der Box neben dem Eingang

Auf der Fassade
What I never thought (Umfragebasiertes Neonbett)
Im Winter 2021 startete die Künstlerin Verena Issel eine Umfrage danach, was man während der Pandemie unverhofft vermisst. Die Betten zu machen, für den Besuch der dann doch kaum darin schläft, weil man die halbe Nacht zusammen gesessen und geredet hat, war die Antwort von Pastorin Cornelia Möller, die damit die Idee zu dem Motiv lieferte.
Eigentlich war das Ganze nur für einen Winter gedacht, in der Hoffnung, dass wir danach wieder zum pandemiefreien Alltag zurückkehren können. Nun erinnert uns das Kopfkissen und die Bettdecke in rosa Neon weiterhin an all die Gäste die wir nicht haben und an all die fremden Betten in denen wir (noch) nicht schlafen.

Foto: Fred Dott, Hamburg, www.freddott.de