Herzliche Einladung zur Einweihung des Kunstprojekts von Marcel Große mit Jugendlichen aus Europa, Asien und Südamerika
Elf Jugendliche aus Taiwan, Armenien, Großbritannien, Spanien, , der Ukraine, Mexiko, Russland und der Türkei entwickeln seit Mitte August gemeinsam mit dem Hamburger Künstler Marcel Große ein neues Landschaftskunstwerk.
Am Ortsrand von Neuenkirchen, mitten in einer Wiese, liegt eine kreisrunde Betonfläche mit einem Durchmesser von 16 Metern. Sie war einst das Fundament einer Kunstinstallation von Valerij Bugrov, die vor zwei Jahren abgebaut wurde. Zurück blieb ein ungewöhnlicher „Lost Place“: eine markante, zunehmend von Verwitterung geprägte Fläche, die sich deutlich von ihrer natürlichen Umgebung abhebt und vielfältige Assoziationen weckt – von Start- und Landeplätzen über das Fundament einer gewaltigen Maschine bis hin zu Mondlandschaften oder einer verlassenen Bühne. Statt diesen Ort zurückzubauen, wird er nun neu aktiviert.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen Fragen nach Erinnerung, Verschwinden und den Spuren, die Menschen und Geschichten an Orten hinterlassen. Gemeinsam mit Marcel Große setzen sich die Jugendlichen zunächst mit eigenen Erfahrungen, Erzählungen und Recherchen auseinander. Dabei geht es sowohl um Orte des Verschwindens als auch um persönliche und gesellschaftliche Formen des Erinnerns.
Aus dieser Auseinandersetzung entwickeln die Jugendlichen eigene Figuren und Symbole. Ihre Zeichnungen werden in den nächsten Tagen auf die Betonfläche übertragen und anschließend mit Handwerkszeugen direkt in den Beton eingraviert. Die dabei verwendete Technik orientiert sich an historischen Petroglyphen – und bildet zugleich einen bewussten Gegenpol zur digitalen Flüchtigkeit der Gegenwart.
So entsteht ein vielstimmiges Kunstwerk, in dem persönliche Erinnerungen, unterschiedliche kulturelle Perspektiven und die Geschichte des Ortes zusammenkommen. Die Motive der Jugendlichen werden zu dauerhaften Spuren in der Landschaft und geben der ehemaligen Betonfläche eine neue Bedeutung.
Marcel Große ist für Skulpturen und Rauminstallationen bekannt, die häufig an wissenschaftliche Versuchsanordnungen erinnern und Verbindungen zwischen Kunst und Naturwissenschaft herstellen. Beim gemeinsamen Kunst-Workcamp wurde dieser experimentelle Ansatz mit den persönlichen Geschichten und Ideen der Jugendlichen verbunden.
Das Kunst-Workcamp wurde in Zusammenarbeit mit der ijgd – Internationale Jugendgemeinschaftsdienste organisiert.
Wir danken dem Lüneburgischen Landschaftsverband, der EWE Stiftung und Rotary Walsrode und Hannover Leineschloss für die Unterstützung!
Herzliche Einladung zur Einweihung des Kunstprojekts von Marcel Große mit Jugendlichen aus Europa, Asien und Südamerika
Elf Jugendliche aus Taiwan, Armenien, Großbritannien, Spanien, , der Ukraine, Mexiko, Russland und der Türkei entwickeln seit Mitte August gemeinsam mit dem Hamburger Künstler Marcel Große ein neues Landschaftskunstwerk.
Am Ortsrand von Neuenkirchen, mitten in einer Wiese, liegt eine kreisrunde Betonfläche mit einem Durchmesser von 16 Metern. Sie war einst das Fundament einer Kunstinstallation von Valerij Bugrov, die vor zwei Jahren abgebaut wurde. Zurück blieb ein ungewöhnlicher „Lost Place“: eine markante, zunehmend von Verwitterung geprägte Fläche, die sich deutlich von ihrer natürlichen Umgebung abhebt und vielfältige Assoziationen weckt – von Start- und Landeplätzen über das Fundament einer gewaltigen Maschine bis hin zu Mondlandschaften oder einer verlassenen Bühne. Statt diesen Ort zurückzubauen, wird er nun neu aktiviert.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen Fragen nach Erinnerung, Verschwinden und den Spuren, die Menschen und Geschichten an Orten hinterlassen. Gemeinsam mit Marcel Große setzen sich die Jugendlichen zunächst mit eigenen Erfahrungen, Erzählungen und Recherchen auseinander. Dabei geht es sowohl um Orte des Verschwindens als auch um persönliche und gesellschaftliche Formen des Erinnerns.
Aus dieser Auseinandersetzung entwickeln die Jugendlichen eigene Figuren und Symbole. Ihre Zeichnungen werden in den nächsten Tagen auf die Betonfläche übertragen und anschließend mit Handwerkszeugen direkt in den Beton eingraviert. Die dabei verwendete Technik orientiert sich an historischen Petroglyphen – und bildet zugleich einen bewussten Gegenpol zur digitalen Flüchtigkeit der Gegenwart.
So entsteht ein vielstimmiges Kunstwerk, in dem persönliche Erinnerungen, unterschiedliche kulturelle Perspektiven und die Geschichte des Ortes zusammenkommen. Die Motive der Jugendlichen werden zu dauerhaften Spuren in der Landschaft und geben der ehemaligen Betonfläche eine neue Bedeutung.
Marcel Große ist für Skulpturen und Rauminstallationen bekannt, die häufig an wissenschaftliche Versuchsanordnungen erinnern und Verbindungen zwischen Kunst und Naturwissenschaft herstellen. Beim gemeinsamen Kunst-Workcamp wurde dieser experimentelle Ansatz mit den persönlichen Geschichten und Ideen der Jugendlichen verbunden.
Das Kunst-Workcamp wurde in Zusammenarbeit mit der ijgd – Internationale Jugendgemeinschaftsdienste organisiert.
Wir danken dem Lüneburgischen Landschaftsverband, der EWE Stiftung und Rotary Walsrode und Hannover Leineschloss für die Unterstützung!
28. August 2026 | 18:00 – 19:30
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