Die künstlerische Arbeit von Philipp Modersohn (1986, Bremen) hebt die vielfältige Lebendigkeit von Materie und Landschaften hervor und entwickelt neue Perspektiven auf unser Verhältnis zur Umwelt – jenseits von Trennungen und Hierarchien zwischen den Menschen, Tieren Pflanzen und Materie. Dabei interessiert ihn weniger die Repräsentation dieser natürlichen Entitäten als vielmehr deren Eigendynamik: Prozesse von Veränderung und Transformation sowie deren Einfluss auf biologisches Leben.
Die Ausstellung beginnt mit einem animierten Kurzfilm. „Undrainment“ verbindet die Trockenlegung von Mooren mit der Vereinzelung des Subjekts in der kapitalistischen Moderne. Ein Stück Torf wird Zuständen von Überfluss, Isolation und Erschöpfung ausgesetzt.
Danach folgen Skulpturen aus Materialien wie Beton, Glas und Torf, die gepresst und verschmolzen wurden und sich so ihrer Nutzung als verwertbare Ressource entziehen.
Im Obergeschoss beschäftigt sich eine Installation aus losen Granulaten mit dem Moment, in dem Land eingefriedet wird, also mit der Entstehung von Eigentum und der damit verbundenen Eingrenzung von Raum.
Die künstlerische Arbeit von Philipp Modersohn (1986, Bremen) hebt die vielfältige Lebendigkeit von Materie und Landschaften hervor und entwickelt neue Perspektiven auf unser Verhältnis zur Umwelt – jenseits von Trennungen und Hierarchien zwischen den Menschen, Tieren Pflanzen und Materie. Dabei interessiert ihn weniger die Repräsentation dieser natürlichen Entitäten als vielmehr deren Eigendynamik: Prozesse von Veränderung und Transformation sowie deren Einfluss auf biologisches Leben.
Die Ausstellung beginnt mit einem animierten Kurzfilm. „Undrainment“ verbindet die Trockenlegung von Mooren mit der Vereinzelung des Subjekts in der kapitalistischen Moderne. Ein Stück Torf wird Zuständen von Überfluss, Isolation und Erschöpfung ausgesetzt.
Danach folgen Skulpturen aus Materialien wie Beton, Glas und Torf, die gepresst und verschmolzen wurden und sich so ihrer Nutzung als verwertbare Ressource entziehen.
Im Obergeschoss beschäftigt sich eine Installation aus losen Granulaten mit dem Moment, in dem Land eingefriedet wird, also mit der Entstehung von Eigentum und der damit verbundenen Eingrenzung von Raum.
27. Juni 2026 – 6. September 2026
Springhornhof,
Tiefe Str. 4,
29643
Neuenkirchen
