Erinnerung ist kein statischer Speicher, sondern ein lebendiger Prozess. Sie verändert sich mit zeitlicher Distanz, überlagert sich mit neuen Erfahrungen und bleibt dabei dennoch prägend für unser Selbstverständnis. Die Ausstellung „Memory“ greift diesen Prozess auf und lädt dazu ein, Erinnerung nicht nur als Rückblick, sondern als aktiven Bestandteil von Gegenwart und Zukunft zu begreifen.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Kindheit als ein zentraler Erinnerungsraum, der im Laufe des Erwachsenwerdens zunehmend fragmentarisch erscheint. Verspieltheit, Fantasie und Offenheit treffen auf Struktur, Rationalität und Alltagsroutinen. Diese Gegensätze bilden kein starres Entweder-oder, sondern eröffnen ein Spannungsfeld, in dem sich individuelle Biografien ebenso wie generationenübergreifende Erfahrungen spiegeln.
Die hier gezeigten Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 10, 12 und 13 des Gymnasiums Soltau nähern sich dem Thema Erinnerung aus unterschiedlichen Perspektiven. Plastische Arbeiten, Objekte und raumgreifende Installationen machen Erinnerungen räumlich erfahrbar und laden zum Verweilen, Mitmachen und Reflektieren ein. Dabei werden Erinnerungen nicht nur dargestellt, sondern als etwas Prozesshaftes sichtbar, das sich im Material, im Raum und im Dialog mit den Betrachtenden entfaltet.
Ein wesentlicher Impuls für die Ausstellung ging von der Auseinandersetzung mit der Arbeit des Bildhauers Thomas Rentmeister aus. Die Beschäftigung mit seinen Materialexperimenten und Raumkonzepten bildete den Ausgangspunkt für eigene künstlerische Untersuchungen, in denen Materialien ausprobiert, neu kombiniert und in Beziehung zum Ausstellungsraum gesetzt wurden. Erinnerung wird hier auch als Material verstanden – formbar, widerständig und vieldeutig.
Ergänzt werden diese zeitgenössischen Arbeiten durch frühe Kinderzeichnungen aus privaten Archiven der Schülerinnen und Schüler. In ihrer unmittelbaren Bildsprache treten sie in einen Dialog mit den aktuellen Werken und machen sichtbar, wie sich Ausdrucksformen, Themen und Haltungen im Laufe der Zeit verändern. Gleichzeitig verweisen sie auf Kontinuitäten, die über Jahre hinweg bestehen bleiben.
Die architektonischen Hausbootmodelle erweitern den Erinnerungsbegriff um eine zukunftsgerichtete Dimension. Sie bewegen sich zwischen Spiel, Utopie und Entwurf und verknüpfen kindliche Fantasie mit gesellschaftlichen Fragen nach alternativen Lebens- und Wohnformen.
„Memory“ versteht sich somit als Ausstellung über das Erinnern selbst: über das Bewahren und Vergessen, über Brüche und Übergänge, über das Weitertragen von Erfahrungen zwischen Generationen. Sie lädt dazu ein, eigene Erinnerungen zu aktivieren und den Blick zurück nicht als nostalgischen Rückzug, sondern als Impuls für neue Perspektiven zu begreifen.
An den Wochenenden finden samstags und sonntags jeweils um 15 Uhr Führungen statt. Diese werden von Schülerinnen und Schülern des Kunst-Leistungskurses der Jahrgänge 12 und 13 durchgeführt, die Einblicke in den Entstehungsprozess und die konzeptionellen Hintergründe der Werke geben.
Das Projekt wurde mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins des Gymnasiums Soltau und in Kooperation mit dem Kunstverein Springhornhof realisiert und am außerschulischen Lernort Neuenkirchen umgesetzt. Das Vermittlungsprogramm des Kunstvereins Springhornhof wird gefördert durch das Land Niedersachsen.

Erinnerung ist kein statischer Speicher, sondern ein lebendiger Prozess. Sie verändert sich mit zeitlicher Distanz, überlagert sich mit neuen Erfahrungen und bleibt dabei dennoch prägend für unser Selbstverständnis. Die Ausstellung „Memory“ greift diesen Prozess auf und lädt dazu ein, Erinnerung nicht nur als Rückblick, sondern als aktiven Bestandteil von Gegenwart und Zukunft zu begreifen.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Kindheit als ein zentraler Erinnerungsraum, der im Laufe des Erwachsenwerdens zunehmend fragmentarisch erscheint. Verspieltheit, Fantasie und Offenheit treffen auf Struktur, Rationalität und Alltagsroutinen. Diese Gegensätze bilden kein starres Entweder-oder, sondern eröffnen ein Spannungsfeld, in dem sich individuelle Biografien ebenso wie generationenübergreifende Erfahrungen spiegeln.
Die hier gezeigten Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 10, 12 und 13 des Gymnasiums Soltau nähern sich dem Thema Erinnerung aus unterschiedlichen Perspektiven. Plastische Arbeiten, Objekte und raumgreifende Installationen machen Erinnerungen räumlich erfahrbar und laden zum Verweilen, Mitmachen und Reflektieren ein. Dabei werden Erinnerungen nicht nur dargestellt, sondern als etwas Prozesshaftes sichtbar, das sich im Material, im Raum und im Dialog mit den Betrachtenden entfaltet.
Ein wesentlicher Impuls für die Ausstellung ging von der Auseinandersetzung mit der Arbeit des Bildhauers Thomas Rentmeister aus. Die Beschäftigung mit seinen Materialexperimenten und Raumkonzepten bildete den Ausgangspunkt für eigene künstlerische Untersuchungen, in denen Materialien ausprobiert, neu kombiniert und in Beziehung zum Ausstellungsraum gesetzt wurden. Erinnerung wird hier auch als Material verstanden – formbar, widerständig und vieldeutig.
Ergänzt werden diese zeitgenössischen Arbeiten durch frühe Kinderzeichnungen aus privaten Archiven der Schülerinnen und Schüler. In ihrer unmittelbaren Bildsprache treten sie in einen Dialog mit den aktuellen Werken und machen sichtbar, wie sich Ausdrucksformen, Themen und Haltungen im Laufe der Zeit verändern. Gleichzeitig verweisen sie auf Kontinuitäten, die über Jahre hinweg bestehen bleiben.
Die architektonischen Hausbootmodelle erweitern den Erinnerungsbegriff um eine zukunftsgerichtete Dimension. Sie bewegen sich zwischen Spiel, Utopie und Entwurf und verknüpfen kindliche Fantasie mit gesellschaftlichen Fragen nach alternativen Lebens- und Wohnformen.
„Memory“ versteht sich somit als Ausstellung über das Erinnern selbst: über das Bewahren und Vergessen, über Brüche und Übergänge, über das Weitertragen von Erfahrungen zwischen Generationen. Sie lädt dazu ein, eigene Erinnerungen zu aktivieren und den Blick zurück nicht als nostalgischen Rückzug, sondern als Impuls für neue Perspektiven zu begreifen.
An den Wochenenden finden samstags und sonntags jeweils um 15 Uhr Führungen statt. Diese werden von Schülerinnen und Schülern des Kunst-Leistungskurses der Jahrgänge 12 und 13 durchgeführt, die Einblicke in den Entstehungsprozess und die konzeptionellen Hintergründe der Werke geben.
Das Projekt wurde mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins des Gymnasiums Soltau und in Kooperation mit dem Kunstverein Springhornhof realisiert und am außerschulischen Lernort Neuenkirchen umgesetzt. Das Vermittlungsprogramm des Kunstvereins Springhornhof wird gefördert durch das Land Niedersachsen.

8. Februar 2026 | 0:00 – 22. Februar 2026 | 0:00
Springhornhof,
Tiefe Str. 4,
29643
Neuenkirchen
