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Johan Thurfjell (*1970, Schweden) lebt und arbeitet in Berlin. Er arbeitet vorwiegend mit Skulptur, Zeichnung und Installation und untersucht die Schnittstellen zwischen Natur und Kultur, Materialität und Vergänglichkeit.

Die Ausstellung ist in zwei Ebenen gegliedert. Im Erdgeschoss zeigt Thurfjell Objekte aus Pappmaché und ungebrannter Keramik, die natürliche Materialien wie Steine und Stöcke nachbilden. Es geht um den Moment, in dem Natur zur Kultur wird: ein arrangierter Stein oder Ast kann zur Spur menschlicher Präsenz werden, ein Stapel Felsen zum kommunikativen Zeichen. Im hinteren Raum erscheinen Findlinge als plastische Kohlezeichnungen, die Balance und Volumen studieren.

Im Obergeschoss tritt das Immaterielle in den Vordergrund: Handgeschnitzte Eicheln fallen zufällig in einen Blecheimer, Licht scheint durch Klarlack auf Papier, und Skulpturen wie „Der Wanderer“ markieren das Verschwinden des Körpers. Leise Klaviermusik erklingt aus einem kleinen Guckkastentheater, das eine Szene im Mondlicht zeigt und Erinnerungen an die Kirche des Vaters des Künstlers wachruft. Hier treffen Vergänglichkeit, Erinnerung und Poesie aufeinander.

Johan Thurfjell (*1970, Schweden) lebt und arbeitet in Berlin. Er arbeitet vorwiegend mit Skulptur, Zeichnung und Installation und untersucht die Schnittstellen zwischen Natur und Kultur, Materialität und Vergänglichkeit.

Die Ausstellung ist in zwei Ebenen gegliedert. Im Erdgeschoss zeigt Thurfjell Objekte aus Pappmaché und ungebrannter Keramik, die natürliche Materialien wie Steine und Stöcke nachbilden. Es geht um den Moment, in dem Natur zur Kultur wird: ein arrangierter Stein oder Ast kann zur Spur menschlicher Präsenz werden, ein Stapel Felsen zum kommunikativen Zeichen. Im hinteren Raum erscheinen Findlinge als plastische Kohlezeichnungen, die Balance und Volumen studieren.

Im Obergeschoss tritt das Immaterielle in den Vordergrund: Handgeschnitzte Eicheln fallen zufällig in einen Blecheimer, Licht scheint durch Klarlack auf Papier, und Skulpturen wie „Der Wanderer“ markieren das Verschwinden des Körpers. Leise Klaviermusik erklingt aus einem kleinen Guckkastentheater, das eine Szene im Mondlicht zeigt und Erinnerungen an die Kirche des Vaters des Künstlers wachruft. Hier treffen Vergänglichkeit, Erinnerung und Poesie aufeinander.

25. September 2021 – 19. Dezember 2021

Springhornhof, 

Tiefe Str. 4, 

29643 

Neuenkirchen