Alexandra Leykauf (*1976, Nürnberg, lebt in Berlin) erforscht in ihrer Arbeit das „Andere“ – in Natur, Menschen und Kunst. In ihren vergrößerten Reproduktionen berühmter Landschaftsgemälde entdeckt sie versteckte Gesichter, Körper oder Augenpaare, die durch Nachkolorierung, Drehung und perspektivische Verschiebung sichtbar werden. Dieses Phänomen der „Pareidolie“ erinnert daran, dass Empathie auf der Fähigkeit beruht, Ähnlichkeiten und Verbindungen wahrzunehmen.
Für die Ausstellung verwandelt Leykauf Heuhaufen-Landschaften in ein begehbares Tor, ergänzt durch einen Wandbehang aus eigenen Kleidungsstücken, aufgesprüht mit Farbe, zu einer sehr persönlichen Landschaft. Filmaufnahmen aus der Luft und ungewöhnliche Perspektiven, etwa von Schnecken auf Scannern oder durch Glastische, hinterfragen die menschliche Sicht auf Landschaft und Objektivität.
Leykauf widmet sich außerdem lebensgroßen Holzfiguren aus prähistorischen Sammlungen, Göttern und Göttinnen der keltisch-germanischen Mythologie, die sie auf Spiegeln reproduziert, sodass sich die Betrachtenden mit den Figuren vermischen. Die Arbeiten stellen Fragen nach Repräsentation, Verkörperung und unserer Beziehung zur nicht-menschlichen Welt: Pareidolie und Projektion werden zu Mitteln, um die Grenzen zwischen Natur, Mensch und Mythos zu erkunden.
Alexandra Leykauf (*1976, Nürnberg, lebt in Berlin) erforscht in ihrer Arbeit das „Andere“ – in Natur, Menschen und Kunst. In ihren vergrößerten Reproduktionen berühmter Landschaftsgemälde entdeckt sie versteckte Gesichter, Körper oder Augenpaare, die durch Nachkolorierung, Drehung und perspektivische Verschiebung sichtbar werden. Dieses Phänomen der „Pareidolie“ erinnert daran, dass Empathie auf der Fähigkeit beruht, Ähnlichkeiten und Verbindungen wahrzunehmen.
Für die Ausstellung verwandelt Leykauf Heuhaufen-Landschaften in ein begehbares Tor, ergänzt durch einen Wandbehang aus eigenen Kleidungsstücken, aufgesprüht mit Farbe, zu einer sehr persönlichen Landschaft. Filmaufnahmen aus der Luft und ungewöhnliche Perspektiven, etwa von Schnecken auf Scannern oder durch Glastische, hinterfragen die menschliche Sicht auf Landschaft und Objektivität.
Leykauf widmet sich außerdem lebensgroßen Holzfiguren aus prähistorischen Sammlungen, Göttern und Göttinnen der keltisch-germanischen Mythologie, die sie auf Spiegeln reproduziert, sodass sich die Betrachtenden mit den Figuren vermischen. Die Arbeiten stellen Fragen nach Repräsentation, Verkörperung und unserer Beziehung zur nicht-menschlichen Welt: Pareidolie und Projektion werden zu Mitteln, um die Grenzen zwischen Natur, Mensch und Mythos zu erkunden.
10. Juli 2021 – 12. September 2021
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